Sie waren lange Zeit der große Wurf der Schöpfung.
Über 200000 Jahre herrschten sie in Europa und Asien, in einem Reich,
so groß wie das römische Imperium auf der Höhe seiner Macht.
Dann kam der moderne Mensch,
und die Neandertaler fielen dem ersten Genozid der Geschichte zum Opfer.
Gegen den Eindringling aus Afrika hatten Europas Ureinwohner keine Chance.
Dezimiert durch Hunger und Kriegszüge, womöglich geschwächt durch eingeschleppte Seuchen,
retteten sich versprengte Horden in entlegene Refugien beim heutigen Gibraltar.
Dort verlieren sich ihre Spuren. Homo neanderthalensis hörte auf zu sein.
Homo sapiens blieb der einzige Überlebende der Gattung Homo.
Steinzeit
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Dreiperiodensystem
Pleistozän Jungpaläolithikum Jungsteinzeit
Mittelpaläolithikum Mittelsteinzeit / Epipal.
Altpaläolithikum Altsteinzeit
Steinzeit
Als Steinzeit bezeichnet man den längsten Zeitabschnitt der Menschheitsgeschichte, bevor die Herstellung und technische Nutzung von Metallen bekannt war.
Die Steinzeit ist die älteste Stufe des von dem dänischen Altertumsforscher Christian Jürgensen Thomsen und anderen seit 1830 propagierten Dreiperiodensystems, welches die Ur- oder Vorgeschichte in die Steinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit unterteilt. Die Steinzeit selbst wird wiederum unterteilt in Altpaläolithikum (Altsteinzeit), Mittelpaläolithikum (Mittelsteinzeit), Jungpaläolithikum und nach einer kurzen Übergangszeit, dem Mesolithikum, dem Neolithikum (Jungsteinzeit).